Farbenpracht am Lake Natron

Der Lake Natron, ein Salzsee an der Grenze zu Kenia, zählt zu den aussergewöhnlichen Naturphänomenen Ostafrikas. Obwohl er nur etwa drei Meter tief ist, kann er sich in der Regenzeit auf eine Länge von bis zu 50 Kilometern ausdehnen. Durch den nahegelegenen, aktiven Vulkan Ol Doinyo Lengai gelangen große Mengen Natriumcarbonat ins Wasser, was den See stark alkalisch macht. Seine teils intensiv rote Färbung verdankt der See speziellen, salzliebenden Mikroorganismen. Diese Mikroorganismen werden von Salinenkrebsen gefressen, die sich dadurch rot färben und die Hauptnahrungsquelle der zahlreichen Flamingos am Seeufer darstellen.
Auch die Umgebung hat viel zu bieten: In der Nähe befinden sich wunderschöne Wasserfälle, die nach einer etwa 30-minütigen und meist einfachen Wanderung durch eine schmale Schlucht erreichbar sind. Dort laden natürliche Pools zum Planschen und Entspannen ein. Ein weiteres Highlight ist der imposante Vulkan Ol Doinyo Lengai, auch «Berg Gottes» genannt. Mit rund 3000 Metern ist er der höchste aktive Vulkan Ostafrikas. Wer eine echte Herausforderung sucht, kann diesen Berg nachts besteigen und einen atemberaubenden Sonnenaufgang erleben…